Werkzeuge aus der Wirtschaft in der Schule

Mit Product-Owner und eduScrum-Master durch die neue Projektprüfung?

Mit Inkrafttreten der neuen Abschlussprüfung an Hauptschulen in Baden-Württemberg  werden Projektprüfungen wieder gestärkt. Die  Projektprüfung stellt für Hauptschulabsolventen einen beträchtlichen Teil ihres Abschlusszeugnisses dar*.

Mit 16 hierfür angesetzten Schulstunden, meist durchgeführt innerhalb einer Schulwoche, handelt es sich dabei eher um ein Projektchen. Klassisches Projektmanagement kommt dabei schnell an seine Grenzen.

JAMM DieBildungsmanager empfiehlt daher die Einführung von eduScrum an Schulen - eine Methode zum selbstorganisierten und agilen projektorientierten Lernen.

Doch was verbirgt sich hinter eduScrum? 
eduScrum entspricht  der in Unternehmen häufig verwendeten Projektmethode Scrum. Kennzeichnend ist eine klare Verteilung der Aufgaben in kleine Arbeitspakete  (Sprints). Die Lehrenden sind die Product-Owner. Sie geben  die Lernziele vor und stecken den Rahmen ab. Die Lernenden bilden überschaubare Arbeitsteams und wählen den teamverantwortlichen eduScrum-Master. Der Product-Owner erläutert die Lernziele - das „Was“. Das Team entscheidet über das „Wie“. Der eduScrum-Master berichtet regelmäßig dem Product-Owner, an welchen Teilen des Sprints gearbeitet wird und wie der aktuelle Stand des Projekts ist
**. 
Die Vorteile dieser Methode sind spürbar: selbstorganisiertes Vorgehen, regelmäßige Überprüfung der Lernfortschritte innerhalb des Teams und kleine Arbeitspakete, welche in kurzer Zeit bewältigt werden können, sorgen für eine hohe Motivation und Transparenz im Projekt.

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